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Project Category: Methodik

AgriMetrix

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Spannungsfeld

Landwirtschaftliche Leistungen sind real vorhanden, bleiben jedoch unsichtbar, solange sie weder lesbar noch strukturell anschlussfähig gemacht werden.

Region

Schweiz & Liechtenstein

Status

Seit rund 15 Jahren in Entwicklung. 2024 für die Schweiz und Liechtenstein übernommen und laufend in Praxis und Regionen weiterentwickelt.

AgriMetrix

Sichtbarmachung landwirtschaftlicher Leistungen

AgriMetrix ist ein Instrument zur Übersetzung.
Kein Bewertungssystem.
Kein Controlling-Tool.
Kein Wirkungsnachweis.

Es dient dazu, landwirtschaftliche Leistungen lesbar zu machen.
Nicht Kosten.
Nicht vermeintliche Wirkung.
Leistung.


— Was nicht lesbar ist, kann nicht verantwortet werden.


AgriMetrix entsteht aus der Praxis.
Und wird in der Praxis eingesetzt.

Auf Betrieben.
In Regionen.
In Reallaboren.

Nicht zur Optimierung einzelner Kennzahlen.
Zur Orientierung in komplexen Zusammenhängen.

Ökologische Leistungen.
Soziale Leistungen.
Ökonomische Tragfähigkeit.

In dieser Reihenfolge.

AgriMetrix arbeitet mit einer grossen Anzahl von Indikatoren.
Nicht um Vollständigkeit zu behaupten.
Sondern um Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Was heute getrennt betrachtet wird, wird in Beziehung gesetzt.

Boden.
Betrieb.
Region.

Nicht alles wird messbar.
Aber vieles wird lesbar.


— Lesbarkeit ersetzt keine Entscheidung.
— Sie macht sie möglich.


AgriMetrix ist kein Entscheidungsautomat.
Es trifft keine Prioritäten.
Es gibt keine Empfehlungen.

Es schafft eine gemeinsame Grundlage, auf der unterschiedliche Akteure über Leistungen sprechen können.

Landwirtinnen und Landwirte.
Beratung.
Verwaltung.
Finanzierungsakteure.
Stiftungen.

Nicht im Konsens.
Sondern in Klarheit.

AgriMetrix im Reallabor

AgriMetrix wird in Reallaboren eingesetzt.
Unter realen Bedingungen.
Mit realen Konsequenzen.

Leistungen werden erhoben.
Regional aggregiert.
Gemeinsam reflektiert.

Nicht zur Vergleichbarkeit.
Zur Einordnung.

So entsteht Entscheidungsfähigkeit.
Auf Betriebsebene.
Und auf regionaler Ebene.


— Übersetzung ist Arbeit.
— Auch im System.


Ein offenes Instrument

AgriMetrix ist nicht abgeschlossen.
Es wird weiterentwickelt.

Nicht am Reissbrett.
Im Einsatz.

Was trägt, bleibt.
Was nicht trägt, wird angepasst.

Auch das ist Teil der Arbeit.

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Triple Bottom Line

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Spannungsfeld

Wirtschaftliche Entscheidungen orientieren sich häufig an finanziellen Kennzahlen. Gleichzeitig entfalten sich wirtschaftliche Aktivitäten immer innerhalb ökologischer Systeme und gesellschaftlicher Beziehungen.

An dieser Schnittstelle entstehen Spannungen. Grundlagen wirtschaftlicher Tätigkeit bleiben oft unscharf, während Erwartungen an Verantwortung und Zukunftsfähigkeit wachsen.

Region

weltweit

Status

Begonnen 2020. Seither laufend angewendet und weiterentwickelt in Entscheidungsräumen für Wirkungskapital und Impact Investments.

Die Methodik dient Unternehmen, Stiftungen und öffentlichen Institutionen als Orientierung, um Vorhaben entlang ökologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Grundlagen zu prüfen. Organisationen, die Strategien, Programme oder Investitionen entlang dieser Logik weiterentwickeln möchten, finden hier einen erprobten Rahmen für die gemeinsame Arbeit.

Triple Bottom Line

Eine Bewertungslogik für verantwortungsvolle Entscheidungen.

Nachhaltigkeit erscheint in vielen Projekten erst spät im Prozess.

Ein Vorhaben steht bereits.
Kapital ist gebunden.
Entscheidungen wirken in Landschaften, Märkte und Gesellschaft hinein.

Die Diskussion beginnt häufig erst an diesem Punkt.
Wenn Auswirkungen sichtbar werden.
Wenn Verantwortung eingefordert wird.


— Die Qualität eines Vorhabens entscheidet sich am Anfang.»


Die Triple Bottom Line setzt früher an.

Sie beschreibt einen Entscheidungsrahmen, der wirtschaftliche Vorhaben entlang dreier miteinander verbundener Dimensionen betrachtet.
Ökologie.
Gesellschaft.
Ökonomie.

Der Begriff wurde Mitte der 1990er-Jahre von John Elkington geprägt.
Seine Überlegung war einfach und zugleich radikal.

Wirtschaftlicher Erfolg lässt sich entlang dreier Ergebnislinien betrachten.
Planet.
People.
Profit.

Diese drei Begriffe beschreiben keinen Zielkonflikt, sondern den Raum, in dem wirtschaftliche Tätigkeit stattfindet.

Ökologische Systeme stellen die materiellen Grundlagen bereit.
Gesellschaftliche Strukturen tragen Zusammenarbeit, Vertrauen und Verantwortung.
Ökonomische Aktivitäten organisieren Produktion, Austausch und Investitionen.


— Ökonomie existiert nie ausserhalb ihrer Grundlagen.


Viele Interpretationen der Triple Bottom Line betrachten diese Ebenen gleichzeitig.

Ökologie, Gesellschaft und Ökonomie erscheinen parallel.
Sie werden gegeneinander abgewogen.
Sie werden verrechnet.

Hier setzt die Weiterentwicklung der Methodik an.
Die drei Dimensionen werden neu geordnet.

Die ökologische Ebene bildet die Grundlage.
Sie beschreibt die Qualität der natürlichen Systeme, in denen wirtschaftliche Tätigkeit stattfindet.

Darauf aufbauend folgt die soziale Dimension.
Sie beschreibt die Beziehungen, Institutionen und Verantwortungsräume, die wirtschaftliche Zusammenarbeit tragen.

Die ökonomische Perspektive bildet die dritte Ebene.
Sie beschreibt die wirtschaftliche Tragfähigkeit eines Vorhabens innerhalb dieser Grundlagen.


— Die ökonomischste Ökonomie ist eine ökologische. 


Diese Ordnung verändert die Logik von Entscheidungen.

Ökologische und soziale Grundlagen bilden den Rahmen, innerhalb dessen wirtschaftliche Entwicklung entsteht.

Die hier beschriebene Methodik wurde von Kai Isemann gemeinsam mit Oliver Fink entwickelt.

Sie übersetzt die Logik der Triple Bottom Line in ein strukturiertes System von Indikatoren.

Ein Dutzend Kriterien beschreibt die Qualität eines Vorhabens entlang der drei Dimensionen.
Sie richten den Blick auf zentrale Fragen zur Entwicklung ökologischer Grundlagen, zur Qualität sozialer Beziehungen und zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit eines Systems.

Unternehmen nutzen diese Methodik zur strategischen Einordnung von Vorhaben.

Auch Stiftungen und öffentliche Verwaltungen greifen darauf zurück.
Sie prüfen Programme, Förderungen und Investitionen entlang dieser Dimensionen und schaffen damit eine Grundlage für Entscheidungen.

So entsteht ein Entscheidungsraum, in dem Zukunftsfähigkeit überprüfbar wird.


— Zukunftsfähigkeit entsteht aus der Ordnung der Grundlagen.


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