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Spannungsfeld

Zwischen ökonomischer Verwertungslogik und vorgelagerter Verantwortung für Ökologie und Soziales wird Zukunftsfähigkeit entschieden.

Region

weltweit

Status

Begonnen 2020. Seither laufend angewendet und weiterentwickelt in Entscheidungsräumen für Wirkungskapital und Impact Investments.

Triple Bottom Line

Eine Bewertungslogik für verantwortungsvolle Entscheidungen.

Nachhaltigkeit wird oft am Ende verhandelt.
Wenn ein Projekt bereits steht.
Wenn Kapital bereits gebunden ist.
Wenn Schäden bereits entstanden sind.

3BL setzt früher an.


— Zukunftsfähigkeit ist keine Frage der Balance.
— Sie ist eine Frage der Reihenfolge.


Die Triple Bottom Line beschreibt keine Wirkung.
Sie misst keinen Impact.
Sie bewertet nicht im Nachhinein.

Sie ordnet Entscheidungen.


Die Frage der Reihenfolge

In vielen Modellen werden Ökologie, Gesellschaft und Ökonomie parallel betrachtet.

Gleichzeitig.
Gleichwertig.
Verrechenbar.

3BL bricht diese Gleichzeitigkeit auf.

Die Reihenfolge ist entscheidend.

Zuerst wird gefragt, ob ein Vorhaben ökologisch tragfähig ist.

Entsteht Schaden?
Oder wird Regeneration ermöglicht?

Dann wird gefragt, ob es sozial trägt.

Werden Menschen ausgeschlossen, übergangen oder belastet?
Oder entstehen tragfähige Beziehungen?

Erst danach stellt sich die ökonomische Frage.

Ist das Vorhaben regionalökonomisch tragfähig?
Kann es bestehen, ohne Schäden auszulagern?


— Was ökologisch oder sozial nicht trägt, wird wirtschaftlich erst gar nicht gerechnet.


Diese Logik ist kein Ideal.
Sie ist ein Filter.

Viele Vorhaben fallen hier heraus.
Nicht, weil sie schlecht gemeint sind.
Sondern weil sie falsch beginnen.

Übrig bleiben jene, die von Anfang an Verantwortung tragen.


Von der Bewertung zur Entscheidung

3BL ist kein Nachhaltigkeitslabel.
Und kein Reportinginstrument.

Es ist eine Entscheidungslogik.

Sie verschiebt den Fokus von Rechtfertigung zu Verantwortung.

Nicht alles wird quantifiziert.
Aber alles wird eingeordnet.

So entsteht Klarheit.
Nicht durch Kennzahlen.
Durch Ordnung.


— Wirkung entsteht nicht am Ende.
— Sie entsteht durch die Reihenfolge der Entscheidungen.


Arbeit an der Übersetzung

Die heutige Ökonomie ist geprägt von Wirkungssprache.
Von Narrativen.
Von nachgelagerten Bewertungen.

3BL setzt davor an.

Gemeinsam mit Dr. Oliver Fink wurde eine Methodik entwickelt, die diese Reihenfolge konsequent anwendet.

Nicht weich.
Nicht flexibel.
Sondern bewusst präzise.

Kapital braucht Schutz.
Vor Projekten, die Schäden erzeugen und diese später als Wirkung verkaufen.


Anschlussfähigkeit

3BL stärkt keine abstrakten Märkte.
Es stärkt reale Strukturen.

Regionale Ökonomien.
Betriebe.
Wertschöpfungsketten.

Dort, wo ökologische und soziale Grundlagen tragen, wird ökonomische Tragfähigkeit möglich.

Nicht umgekehrt.


— Kapital folgt der Ordnung, in der es geprüft wird.


Vom Rahmen zur Praxis

3BL wird in Entscheidungsräumen angewendet.
In Unternehmen.
Bei Investoren.
In Stiftungen.

Nicht als Schulung.
Als Klärung.

Strategische Workshops.
Roadmaps.
Übersetzungsarbeit zwischen Gestaltung, Verantwortung und Kapital.

Nicht um zu überzeugen.
Um Tragfähigkeit herzustellen.


— Planet.
— People.
— Profit.
— In dieser Reihenfolge.


3BL ist kein moralisches Konzept.
Es ist ein Ordnungsrahmen.

Er trennt nicht Gut und Böse.
Er trennt Tragfähiges von Nicht-Tragfähigem.


Kai Isemann

Ich wirke in lebendigen Systemen.
Nicht aus beobachtender Distanz, sondern von innen heraus.
Meine Impulse entstehen dort, wo Verantwortung tatsächlich getragen wird.
In Beziehungen, in Organisationen, in Übergängen.

Schreiben ist dabei keine Tätigkeit für sich.
Es ist eine Form der Übersetzung aus dem Mitwirken heraus.
Was hier sichtbar wird, ist nicht gedacht im Nachhinein.
Es ist wahrgenommen im Geschehen. 

Ohne Schuldzuweisung.
Ohne Heilsversprechen.


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