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Region


Schweiz & Liechtenstein

Spannungsfeld


Betriebe erbringen Leistungen, die im Alltag sichtbar sind. Bodenaufbau, Biodiversität, soziale Einbindung, Qualität in der Produktion.

Sobald es um Entscheidungen geht, fehlen oft gemeinsame Bezugspunkte. Regionale Verantwortliche, Förderstellen und Finanzierungspartner greifen auf unterschiedliche Logiken zurück. So entsteht ein Bruch zwischen dem, was auf dem Betrieb geschieht, und dem, worauf sich Entscheidungen stützen.

Mit zunehmender Komplexität wächst der Druck. Mittel sollen eingesetzt, Prioritäten gesetzt und Entwicklungen gesteuert werden. Die Frage bleibt: Woran orientieren sich diese Entscheidungen?

Status


Die Methodik wurde über fünfzehn Jahre im Umfeld der deutschen Regionalwert-Bewegung entwickelt und in der Schweiz über drei Jahre erprobt.

Seit 2025 wird AgriMetrix  für die Schweiz und Liechtenstein eigenständig geführt und mit dem Agrardialog verbunden. Betriebe erfassen ihre Leistungen, regionale Akteure beziehen diese in ihre Entscheidungsprozesse ein.

Die Anwendung weitet sich aus. Betriebe, Beratung und regionale Entwicklung greifen zunehmend ineinander.

Leistungen sichtbar machen.
Entscheidungen tragfähig führen.

Entstehung des Ansatzes

AgriMetrix entsteht aus einer langen Praxis.
Über mehr als fünfzehn Jahre hinweg hat sich ein Erfahrungsraum aufgebaut, in dem landwirtschaftliche Betriebe, regionale Entwicklung und Finanzierungslogiken aufeinandertreffen.
Immer wieder zeigt sich dieselbe Situation.
Leistungen sind vorhanden.
Entscheidungen stehen an.
Eine belastbare Grundlage fehlt.

Betriebe leisten viel.
Ökologisch.
Sozial
Regionalökonomisch.

Ein grosser Teil dieser Leistungen bleibt ohne klare Form.
Damit fehlt die Grundlage für Vergleich, Priorisierung und tragfähige Finanzierung.

Struktur der Leistungserfassung auf Betriebsebene

AgriMetrix schafft eine Struktur, in der Leistungen sichtbar und anschlussfähig werden.
Auf Betriebsebene, entlang von mehreren hundert Indikatoren.
Im direkten Bezug zur Realität vor Ort.

Die unterschiedlichen Dimensionen treten in Beziehung und ordnen sich zu einem Bild, das Orientierung gibt und Entwicklung ermöglicht.


— Leistung trägt Entscheidung.


Der Blick richtet sich auf das, was erbracht wird.
Daraus entsteht Klarheit.
Betriebe erkennen ihre eigene Struktur.
Regionale Verantwortungsträger gewinnen eine Grundlage für Prioritäten.
Stiftungsräte sehen, wo Mittel tragen.

Zusammenführung der Perspektiven

Diese Perspektiven finden im Agrardialog zusammen.
Leistungen werden gespiegelt.
Gewichtet.
Und sie werden in Entwicklungsrichtungen überführt.

Unterschiedliche Verantwortlichkeiten treten in Beziehung und werden im Gespräch handlungsfähig.


— Entscheidung entsteht im Dialog.


Hier treffen Betrieb, Region und Finanzierung aufeinander.
Was auf dem Betrieb entsteht, wird lesbar für den regionalen Entscheidungsraum.
Und es wird anschlussfähig für Förder- und Finanzierungslogiken.

Anwendung im Betrieb

AgriMetrix wirkt im Geschehen.
In Reallaboren.
In regionalen Entwicklungsprozessen.
In konkreten Übergängen.

Zahlen treten in Beziehung zu Verantwortung und zu den Menschen, die Entscheidungen tragen.

Im agrarökologischen Coachingprozess, wie er im Umfeld der AGRIDEA entsteht, wird diese Arbeit direkt auf dem Betrieb verankert.
Betriebe erfassen ihre Leistungen, reflektieren diese gemeinsam mit Beratenden und entwickeln daraus konkrete Schritte.

Verbindung von Praxis, Koordination und Finanzierung

Die Stärke liegt in der Verbindung von Präzision und Anschlussfähigkeit.
Die Datengrundlage bildet die Realität auf dem Betrieb differenziert ab und lässt sich zugleich in übergeordnete Entscheidungs- und Finanzierungsprozesse überführen.

So entsteht eine gemeinsame Sprache zwischen Praxis, Koordination und Finanzierung.

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