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Zur Person

Haltung, Verantwortung und der Rahmen, in dem ich arbeite.


— Ich begleite Menschen, Organisationen und Projekte.
— Dort, wo Verantwortung nicht mehr delegiert werden kann.
— Nicht als externer Beobachter.
— Aus Beteiligung, Risiko und Entscheidung heraus.



— Ich arbeite eigenverantwortlich.
— Nicht aus Prinzip, sondern aus Konsequenz.
— Verantwortung bleibt dort, wo entschieden wird.
— Ich externalisiere sie nicht an Rollen, Gremien oder Marken.
— Die Arbeit selbst entsteht im Verbund mit Menschen, die Verantwortung tragen und Unterschiedlichkeit aushalten.
— Ich arbeite eigenständig.
— Und nie allein.


Meine Perspektive ist nicht aus einer Disziplin entstanden. Sie hat sich in unterschiedlichen Systemen gebildet, die selten miteinander gedacht werden.

Ich kenne Kontexte, in denen Kontrolle, Planung und formale Sicherheit zentral sind. Und ich kenne Räume, in denen genau diese Instrumente an ihre Grenzen kommen.

Was sich daraus entwickelt hat, ist keine Methode. Sondern ein Sensorium für Bruchstellen, Sprachverschiebungen und die Punkte, an denen Verantwortung beginnt, sich zu verflüchtigen.

Wahrnehmung ist für mich kein Hintergrundrauschen, sondern Arbeitsinstrument. Ich nehme Spannungen früh wahr. Sprachliche Verschiebungen. Brüche zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was wirksam ist.

Ein Teil meines Tuns besteht darin, diese Differenzen lesbar zu machen. Nicht zu glätten. Nicht aufzulösen. Sondern so zu benennen, dass Entscheidungen wieder möglich werden.


— Wahrnehmen heisst für mich, nicht ausserhalb zu stehen.
— Sondern in Situationen zu bleiben, bis sichtbar wird, worum es wirklich geht.
— Was daraus folgt, ist keine Methode.
— Sondern eine Art zu arbeiten.


Ich arbeite nicht entlang vorgefertigter Methoden. Meine Arbeit entsteht aus der konkreten Situation, den beteiligten Menschen und der Frage, worum es tatsächlich geht.

Ich betrete Räume nicht, um Lösungen zu liefern, sondern um Orientierung zu ermöglichen. Dazu gehören Klarheit im Denken, Präzision in der Sprache und die Bereitschaft, Spannungen nicht vorschnell aufzulösen.

Meine Arbeit folgt keiner Dramaturgie. Sie folgt der Sache.


— Es gibt klare Arbeitsräume.
— Es gibt begrenzte Zeitfenster.
— Und Verantwortung dort, wo entschieden wird.
— Struktur ist dabei kein Korsett.
— Sie ist Voraussetzung dafür, dass Unordnung sichtbar werden darf.


Ich halte Denk- und Entscheidungsräume. Ich stelle Fragen, die selten gestellt werden. Ich widerspreche, wenn Vereinfachung verführerisch wird. Und ich bleibe, wenn es unbequem wird. Nicht als Moderator. Nicht als externer Beobachter. Sondern aus Beteiligung, Risiko und Entscheidung heraus.


— Diese Art zu arbeiten braucht Orte.
— Nicht als Bühne.
— Als Realität.


Reallabore sind keine Projekte im klassischen Sinn. Sie entstehen dort, wo Systeme unter Druck geraten und Entscheidungen nicht mehr vertagt werden können. Sie sind keine Modellräume. Sie sind reale Kontexte mit echten Konsequenzen.

In den Reallaboren wird nichts simuliert. Es wird entschieden, getragen, verantwortet. Hier treffen unterschiedliche Logiken aufeinander: ökonomische, ökologische, soziale, institutionelle. Nicht, um sie zu harmonisieren. Sondern um sichtbar zu machen, wo sie sich widersprechen und was daraus folgt.


— Reallabore sind Orte gemeinsamer Verantwortung.
— Keine Versuchsanordnungen.
— Keine Pilotetiketten.
— Sie sind zeitlich begrenzt, klar gerahmt und offen im Ausgang.


Ich bringe dort keine Lösungen ein. Ich halte den Raum, in dem Lösungen entstehen oder verworfen werden dürfen. Meine Arbeit findet mitten im Geschehen statt. Mit Beteiligten, die Verantwortung tragen. Und mit der Klarheit, dass jede Entscheidung Folgen hat.

So werden Reallabore zu dem, was sie sind. Keine Methode, kein Format. Sondern ein Arbeitsmodus für Situationen, in denen Sprache, Struktur und Entscheidung wieder zusammenfinden müssen.

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